Aktuelle Zahlen: Außenwerbung in 2016 so erfolgreich wie nie zuvor!

von Peter Herbrand

Außenwerbung wächst und wächst und wächst. Aktuelle Daten des gerade veröffentlichten Nielsen-Werbetrends belegen: Im zurückliegenden Jahr 2016 erreichte der Marktanteil von Out-of-Home (OOH) am Bruttowerbeumsatz glatte sechs Prozent. Das Auftragsvolumen der Branche stieg somit auf 1,85 Milliarden Euro. Anders formuliert: Noch nie investierten Werbekunden so viel Budget in die Außenwerbung.

Weitere Daten, Prognosen und die Einschätzung des Fachverbands Außenwerbung (FAW) in diesem Beitrag.

Sechs Prozent Marktanteil und ein Plus von 7,9 Prozent zum Vorjahr

Ein Marktanteil von sechs Prozent am Bruttowerbeumsatz, ein Auftragsvolumen von 1,85 Milliarden Euro und damit ein sattes Wachstumsplus von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Jahresbeginn lässt sich für die Branche gut an – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich der Erfolg 2017 nicht fortsetzen ließe.

Die Werbekunden vertrauen dem Potenzial von Out-of-Home: 7,9 Prozent mehr Bruttoumsatz erzielte OOH im vergangenen Jahr. Das ist ein Plus von rund 136 Millionen Euro. Damit ist die Mediengattung ein starker Wachstumstreiber im Gesamtwerbemarkt. Der fährt jahresübergreifend ein Plus von 4,9 Prozent ein. Die Außenwerbung liegt somit gute drei Prozentpunkte über dem Durchschnitt.

Der Anteil am Zuwachs des Gesamtmarktes beträgt solide 9,3 Prozent.

Bruttowerbeaufwendungen in den klassischen Medien 2016

Quelle: Nielsen Germany / Fachverband Aussenwerbung e.V., Januar 2017

Gutzeit: „Noch vor 15 Jahren lag der Marktanteil bei lediglich 2,5 Prozent.“

Entsprechend zufrieden äußert sich Jochen C. Gutzeit, Geschäftsführer des Fachverbands Außenwerbung, über die Entwicklung. „Auf dieses Ergebnis haben wir lange hingearbeitet und sind dementsprechend stolz.“ Er weist darüber hinaus auf einen interessanten Fakt hin: „Noch vor 15 Jahren lag unser Marktanteil bei 2,5 Prozent.“ Wie bereits erwähnt: Außenwerbung wächst und wächst und…

Ein weiterer positiver Aspekt dieser Entwicklung sei, dass sich die einzelnen Segmente der Außenwerbung nicht untereinander kannibalisierten, so Gutzeit. Natürlich würden digitale Medien das beschriebene Wachstum antreiben, aber auch die Klassiker seien weiterhin gefragt. Vom steigenden Interesse der Werbekunden profitieren demnach:

Trotz des Erfolgs der digitalen Screens, seien es weiterhin die klassischen OOH-Medien, in die Kunden investierten. 90 Prozent des Umsatzes entfällt auf die etablierten Plakatmedien.

Schafft OOH in 2017 die Zwei-Milliarden-Schallmauer?

Nachdem die Branche die wichtige 6-Prozent-Hürde beim Bruttowerbeumsatz genommen hat, könnte bis zum Ende dieses Jahres ein weiterer Symbolwert erreicht werden: Mediaexperten und Rechnungsmodelle gehen nämlich davon aus, dass Out-of-Home schon Ende 2017 einen Bruttowerbeumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro schafft.

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