Außenwerbung: 6 gute Gründe für die Zielgruppenansprache im öffentlichen Raum

von Markus Neimeke

Außenwerbung ist zu teuer. Mit Out-of-Home-Werbung erreichen wir unsere Zielgruppe nicht. Wir wollen lokal werben, nicht deutschlandweit – was sollen wir da mit Plakaten? Außenwerbung wirkt nicht.  – So oder ähnlich argumentieren (vor allem) viele Mittelständler, wenn es um die Erweiterung des Marketingmix um die Werbung im öffentlichen Raum geht.

Weshalb diese Aussagen nicht stimmen und die Außenwerbung auch für regionale Anbieter und Marken mit spitzer Zielgruppe geeignet ist, zeigt das folgende Listicle:

1. Außenwerbung schafft schnell hohe Reichweite, Kontaktdichte und Bekanntheit.

Die Medienlandschaft ist segmentiert und kämpft mit Reichweitenverlusten. Anders Out-of-Home: Die Außenwerbung ist vom Medienwandel nicht betroffen. Die Reichweiten bleiben stabil – und zwar an mehr als 300.000 Plakat- und DOOH-Standorten Deutschlands. Das bestätigt die ma Plakat 2019.

Schnell und wirksam werden 91 Prozent der Bevölkerung in den jeweiligen Belegungsgebieten erreicht. Das nennen wir Reichweite. So steigert OOH schnell und effizient die Bekanntheit von Marken, neuen Produkten oder regionalen Filialen.

Kurios: Aufgrund dieser hohen Reichweite, nutzen andere Werbemedien Außenwerbung häufig, um das eigene Angebot bei neuen Zielgruppen bekannt zu machen. Denn Out-of-Home ist das letzte verbliebende Massenmedium.

Bildquelle: Wall AG

2. Out-of-Home ist ganz nah dran. Beinahe 100 Prozent aller Bundesbürger begegnen der Außenwerbung mehrfach wöchentlich.

Out-of-Home ist das Reichweitenmedium in den mobilen Zielgruppen. Das bestätigen die Daten der „Trendanalyse Mobilität und Mediennutzung 2017“.

Demnach liegt die regelmäßige Mobilität der deutschen Bevölkerung heute bei fast 100 Prozent. Rund drei Viertel sind täglich außer Haus, knapp ein Viertel zumindest mehrmals pro Woche. In Summe sind das 97 Prozent, so die repräsentative Studie. Und diese Zahl gilt für alle Altersklassen.

Das bedeutet: Beinahe alle Bundesbürger kommen mehrfach pro Woche mit der Außenwerbung in Kontakt – an den verschiedensten Touchpoints.

Bildquelle: Ströer Media SE

3. Große Plakatmotive schaffen Emotionen, digitale Screens bewegen Markenbotschaften und Betrachter.

Für Werbung, die wirkt: Das klassische Plakat ist ganze neun Quadratmeter groß und nicht zu übersehen. City-Light-Poster stehen (abends hinterleuchtet) in zentraler Lage. Ihre großen Brüder, die Mega-Lights, lassen Werbebotschaften an hochfrequenten Pendlerstrecken in einer Höhe von 2,50 Meter wirken. Digitale Screens wiederum sind bei den Zielgruppen beliebt, weil sie innovativ und abwechslungsreich sind.

Und so unterschiedlich diese Außenwerbemedien auch sein mögen, sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie schaffen Emotionen im urbanen Raum – entweder durch ihre Größe, ihre elegante Erscheinung oder digitales Storytelling.

Bildquelle: Wall AG

4. Außenwerbung lässt sich regional und nach individuellen Zielgruppenkriterien aussteuern – in zentralen Lagen, am PoS oder in der Nähe von Filialen.

Außenwerbung ist zu groß und unspezifisch für mittelständische Unternehmen, kleine Marken oder Filialnetze? Das Gegenteil ist der Fall. Viele Großflächen lassen sich sogar einzeln buchen.

Klassische Out-of-Home-Medien befinden sich häufig nahe des Point of Sale, in der Nähe von Filialen oder Niederlassungen. Hier wirkt zielgruppenspezifische Werbung besonders gut.

Und das Beste: Außenwerbung kommt bei Konsumenten am Point of Sale gut an, sie fungiert hier als willkommener Impulsgeber. In den jüngeren Zielgruppen (18 bis 24 Jahre) geben sogar bis zu 92 Prozent der Befragten der „Trendanalyse 2018: Medien am Point of Sale“ an, dass ihnen diese Werbeformate bereits aufgefallen sind.

Wenn gewünscht, können sogar einzelne Medien an zuvor exakt definierten Standorten gebucht werden. In Kombination mit der Geomarketingkompetenz von planus bedeutet das: Die Budgets der Werbetreibenden werden so nicht mit der Gießkanne verteilt, sondern mit der Pipette. Das beweist der hohe Return on Investment durch niedrige Streuverluste.

Bildquelle: Ströer Media SE

5. Außenwerbung ist wohlgelitten, stört und unterbricht nicht. Von ihrer Beliebtheit können andere Werbemedien nur träumen.

Nicht eine, nicht zwei und auch nicht drei Studien belegen, dass Out-of-Home bei den Bundesbürgern wohlgelitten ist. Nein, es sind Dutzende.

Außenwerbung ist die beliebteste Werbeform der Deutschen - weil sie am wenigsten stört. TV-Werbung sowie Banner im Web mögen die Bundesbürger hingegen gar nicht. Das bestätigen Untersuchungen regelmäßig. Eine der aktuellsten, größten und repräsentativsten Studien zum Thema stammt von dem Berliner Opinion Tech Unternehmen Civey.

Die 65.000 Teilnehmer wählten OOH zu der Werbegattung, die sie am liebsten mögen. Kein anderes Medium kann sie diesbezüglich schlagen. Andere Untersuchungen unterstreichen das gute Image.

Also: Warum sollten Marken und Unternehmen ihre Zielgruppen nerven, wenn es auch beliebte Werbemedien gibt?

Bildquelle: Ströer Media SE

6. (D)OOH wirkt.

Und zwar: In allen Altersklassen. Direkt am Point of Sale (Umsatzplus von 8,2 Prozent!). Mit digitalen Inhalten am Flughafen. Auf Verkehrsmedien mitten in der Stadt. Zur Stärkung von Web- und Social-Media-Kampagnen. Bei Fußgängern und Autofahrern. Zur Steigerung der Kundenbindung um 275 Prozent.

Wer das sagt? Nationale und internationale Studien zur Werbewirkungsforschung.

Wir haben im Folgenden eine aktuelle Auswahl zusammengestellt:

Sie haben Fragen zu einzelnen Medien der Außenwerbung oder deren Aussteuerung? Wir haben Antworten. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten.

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