Das ist die teuerste OOH-Stadt Deutschlands!

von Markus Neimeke

What - setzen die bei planus jetzt auf Clickbait-Überschriften, oder was ist da los? – Nein, natürlich nicht. Was die Überschrift verspricht, hält dieser Beitrag gleich im vierfachen Sinne. Wir haben nämlich unseren Vergleich-O-Mat angeworfen und errechnet, wie hoch die durchschnittlichen (!) Kosten der vier wichtigsten OOH-Werbeträger in Orten ab 500.000 Einwohnern sind.

Alle Ergebnisse für Großfläche, City-Light-Poster, Ganzsäule und Mega-Light sowie weiterführende Vergleiche liefert dieser Beitrag.

So haben wir die Out-of-Home-Medien vergleichbar gemacht

Bevor wir in die Vollen gehen, müssen wir kurz noch zwei Dinge zur Methodik anmerken – schließlich sollen Sie, unsere verehrten Leserinnen und Leser, nachvollziehen können, wie wir die Ergebnisse ermittelten:

  1. Die Daten beruhen auf den aktuellen Preisangaben der Werbeträgeranbieter. Um diese vergleichbar zu machen, haben wir die konkreten Preise auf einen Tag heruntergerechnet. Das bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass man die Medien für einzelne Tage buchen kann. Entweder beträgt die Buchungsdauer eine Woche (City-Light-Poster und Mega-Light) oder eine Dekade (Großfläche und Ganzsäule).
  2. Um sie mit den anderen Plakatmedien vergleichen zu können, haben wir die CLPs und Mega-Lights, die sich nur als Netzmedien buchen lassen, ebenfalls als Einzelmedien berücksichtigt.

So, genug der Worte. Hier die Zahlen – und davon gleich jede Menge.

Die Großfläche: Neun Quadratmeter Platz für nicht zu übersehende Werbemotive.

Großfläche


  • Format: 18/1

  • Belegungsintervall: 10 bzw. 11 Tage (Dekade)

  • Einzeln selektierbar

City-Light-Poster bieten hinterleuchtetes Premium-Ambiente: Der passende Rahmen Ihrer Plakatwerbung.

City-Light-Poster


  • Format: 4/1

  • Belegungsintervall: 7 Tage

  • Netzmedium

Die Ganzsäule ist eine runde Sache für Ihre Plakatwerbung: 360 Grad höchste Wirtschaftlichkeit.

Ganzsäule


  • Format: 8/1 oder 6/1

  • Belegungsintervall: 10 bzw. 11 Tage (Dekade)

  • Einzeln selektierbar

Der Premium-Werbeträger unter den Plakatmedien: Mega-Lights bringen Sie hoch hinaus.

Mega-Light


  • Format: 18/1

  • Belegungsintervall: 7 Tage

  • Netzmedium

Überraschung: Unterschiede von rund 50 Prozent zwischen teuerster und günstigster Stadt im Vergleich

Das sind nun Deutschlands teuerste OOH-Städte:

  • Berlin. Hier sind 33,87 Euro pro Tag und pro Großfläche fällig.
  • München. An der Isar bezahlen Kunden 30,77 Euro für ein City-Light-Poster.
  • Berlin. Wieder die Hauptstadt, diesmal die Ganzsäule: Die kostet 40,05 Euro im Durchschnitt.
  • Hamburg. Für Mega-Lights müssen Kunden hier 110,74 Euro pro Fläche einplanen.

Das bedeutet: Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und Dortmund zählen nicht zu den teuersten OOH-Städten. Sie tummeln sich auf den Plätzen. Eine von ihnen begegnet uns sogar gleich am anderen Ende des Vergleichs. Denn nun stellt sich schließlich die Frage: Welche Städte sind bezogen auf die vier klassischen Medien der Außenwerbung jeweils am günstigsten?

  • Frankfurt am Main. In der Bankenmetropole kostet die Großfläche lediglich 25,32 pro Tag.
  • Bremen. Im Stadtstaat ist für ein City-Light-Poster gerade mal die Hälfte des Preises der teuersten OOH-Stadt für CLPs fällig: 15,14 Euro.
  • Leipzig. Für eine Ganzsäule müssen Kunden hier nur 18,29 Euro berappen. Das bedeutet: der Unterschied zwischen teuerster und günstigster Stadt ist hier größer als 50 Prozent.
  • Duisburg. In der Stadt mit Europas größtem Binnenhafen können Kunden ein Mega-Light bereits für 57,99 Euro pro Tag (teuerste Stadt: 110,74 Euro) buchen.

Es lässt sich somit festhalten, dass bei den City-Light-Postern, Ganzsäulen und Mega-Lights die Differenz zwischen teuerster und günstigster Stadt mit teilweise rund 50 Prozent sehr hoch ist. Bei den Großflächen sind die Preisunterschiede hingegen relativ gering.

Bezogen auf die untersuchten Orte gilt wiederum: Je mehr Einwohner eine Stadt hat, desto höher ist die Frequenz. Und je höher die Frequenz ist, desto höher sind die Tagespreise.

Mega-Lights sind im Durchschnitt dreimal so teuer wie klassische Plakate

Die vorhandenen Daten lassen noch weitere Erkenntnisse zu:

  • Betrachtet man die beiden „großen“ 18/1-Formate in dieser Untersuchung, fällt schnell auf, dass moderne Mega-Lights im Schnitt knapp dreimal so teuer sind wie die klassischen Plakate. Kostet eine Großfläche pro Tag in allen betrachteten Städten im Durchschnitt 31,63 Euro, werden für die Mega-Lights durchschnittlich schon 85,42 Euro aufgerufen. Die Anbieter lassen sich den Premium-Charakter der auch City-Light-Boards genannten Medien also gut bezahlen. Denn hier sind die Plakate hinter Glas, hinterleuchtet und quer zur Fahrbahn in Top-Lagen positioniert.
  • Auch die „kleineren“ City-Light-Poster (Format 4/1) kosten mit 23,86 Euro im Schnitt beinahe so viel wie die Großflächen. Auch hier liegt der Preis in ihrer außergewöhnlichen Performance begründet: Die ebenfalls hinterleuchteten Medien stehen meist in zentralen Lagen und verfügen über hohe Kontaktwerte und große Werbewirkung.

Listen, Excel-Tabellen, Rankings. Unser Vergleich-O-Mat ist mittlerweile heiß gelaufen. Wir sehen hier schon Verbindungen und Korrelationen, aber die Frage nach der teuersten OOH-Stadt Deutschlands lässt sich pauschal nicht beantworten.

Gerne ermitteln wir auch das Preisniveau „Ihrer“ Stadt und erstellen Ihnen eine individuelle Mediaplanung. Lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Zurück

planus Newsletter

Regelmäßig (aber nicht häufiger als 1 x im Monat) News und Trends zu Geomarketing und regionalen Medien bequem ins Postfach: Melden Sie sich hier für den planus-Newsletter an und sichern Sie sich Ihren ganz persönlichen Wissensvorsprung.