The sky is the limit? - Medien berichten: Demnächst soll es ein Billboard auf dem Mond geben

Quelle: Ispace Inc.

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So oder ähnlich könnten Unternehmen und Marken laut Medienberichten demnächst werben – und zwar auf dem Mond. Das japanische Startup Ispace Inc. hat im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde gerade 90 Millionen Dollar eingesammelt. 2020 soll die Mondfähre des Unternehmens auf dem Erdtrabanten landen.

Werbemöglichkeiten sollen dem Startup zusätzliches Kapital in die Kassen spülen, um die Mission vorantreiben und nach Wasser auf dem Mond suchen zu können

Natürlich ist es nicht (alleiniger) Sinn und Zweck der Weltraummission ein Plakatmedium auf dem Mond zu installieren. Vielmehr soll die Möglichkeit, im Umfeld der Mondlandung zu werben, frisches Geld in die Kassen spülen. Denn ab 2021 soll die Mission in die zweite Phase eintreten: Dann – so die Planungen von Ispace – wird auf dem Erdtrabanten mittels spezieller Fahrzeuge intensiv nach Wasser gesucht, um eine zukünftige Kolonie auf dem Mond zu ermöglichen.

Aber zurück zu den OOH-Werbemöglichkeiten:

Während viele Medien in ihrer Berichterstattung (Achtung Wortspiel!) plakativ von einem Billboard auf dem Mond schrieben, bremsen die Macher des japanischen Startups die Euphorie allerdings ein wenig. Natürlich wird Ispace keine Plakatwand im 18/1-Format, kein auch nachts beleuchtetes City-Light-Poster (CLP) und auch kein digitales City-Light-Board (dCLB) in den Mondboden rammen. Warum auch? Von der Erde wären diese ohne Spezialgerät ohnehin nicht zu erkennen …

„Menschen fliegen doch nicht zu den Sternen, um arm zu werden!“

Vielmehr sei geplant, so die Verantwortlichen, den Marken anzubieten, die Raumfähren und Mondfahrzeuge mit Logos zu versehen. So entstünden Motive, die Unternehmen und Marken auf dem Erdtrabanten bzw. mit der realen Erde im Hintergrund inszenierten. Die so produzierten Aufnahmen könnten die Werbungtreibenden dann im Rahmen ihrer Kampagnen nutzen.

Oder wie es Takeshi Hakamada, der CEO von Ispace, laut Bloomberg, auf einer Pressekonferenz ausdrückte: „Menschen fliegen doch nicht zu den Sternen, um arm zu werden!“

In diesem Sinne: Wir sind schon sehr gespannt, welche Unternehmen ihre Marken und Produkte im Weltall in Szene setzen – und ob das Startup neben den Werbemöglichkeiten noch andere sprudelnde Quellen auf dem Mond entdeckt …

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