Kein Double Opt-In: Exakt ausgesteuerte Postmailings liegen wieder im Trend

von planus Redaktion

DSGVO, ick hör dir trapsen: „Das Thema Postmailings wird von unseren Kunden schon jetzt wieder stärker nachgefragt. Sie wollen so Neukunden gewinnen“, meldet Peter Herbrand aus unserem Sales-Team. planus unterstützt hier wirksam, weil wir produktaffine Zielgruppen bis auf Hausebene identifizieren können.

Dieser Beitrag erklärt, weshalb Postwurfsendungen ein Revival erleben, welche Rolle dabei die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) spielt, welche Vorteile die analogen Mailings liefern und wie planus mit seiner Geointelligence zur perfekten Aussteuerung beitragen kann.

Briefe werden unternehmensseitig für das Direktmarketing wieder populärer. Der Grund: die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Nicht nur bei uns entdecken Kunden den (in der Zwischenzeit etwas in Vergessenheit geratenen) Reiz postalischer Mailings wieder. Briefe, Postkarten und Flyer, die direkt im analogen Briefkasten landen, liegen insgesamt wieder stärker im Trend. Schließlich lassen sich mit ihnen beinahe 100 Prozent der Bestandskunden adressieren und effektiv Neukunden gewinnen.

Für die Zusendung ist kein aufwendiges Double Opt-In notwendig – so wie beim E-Mail-Marketing. Fachmedien, wie Onlinemarketing.de, titeln deshalb: „Zurück in die Zukunft? Die DSGVO macht Briefe fürs Direktmarketing wieder populärer“. Das Handelsblatt geht in seiner Analyse noch einen Schritt weiter und warnt: „Datenschutzgrundverordnung. Die neuen EU-Datenschutzregeln werden für viele Unternehmen zur Millionen-Falle“.

DSGVO: Verstöße können sehr teuer werden, Unternehmen müssen deshalb vorsichtig sein

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung tritt nach einer zweijährigen Übergangsphase am 25. Mai 2018 verbindlich in Kraft. Unternehmen, die die geforderten Vorgaben bis dahin nicht umgesetzt haben, müssen mit empfindlichen Strafen rechnen. Für Ordnungswidrigkeiten wird in bestimmten Fällen ein Bußgeld von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes fällig.

Nur für jede zweite fürs E-Mail-Marketing gesammelte Adresse liegt ein einwandfreies Double Opt-In vor – das ergab eine aktuelle Umfrage des Verbands der Internetwirtschaft e. V.

Und gerade im Onlinemarketing, genauer im Bereich E-Mail und Newsletter, gibt es schon jetzt Probleme. Eine Umfrage von eco, dem Verband der Internetwirtschaft e.V., ergab, dass erst wenige Unternehmen gut auf die neuen Regelungen vorbereitet sind.

Der Verband zieht folgendes Fazit:

„Genug zu tun gibt es jetzt jedenfalls, wie die Umfrage zeigt: Eine sicher nachweisbare Einwilligung für den Empfang von Werbemails, etwa ein Double Opt-In, liegt nur für jede zweite E-Mail-Adresse vor. Zu knapp einem Viertel (22 Prozent) der E-Mail-Adressen, die regelmäßig angeschrieben werden, gibt es keine oder nur eine rechtlich unzureichende Einwilligung.“

Wenn 50 Prozent der vorhandenen Mailingadressen nicht mehr verwendet werden können, weil sie quasi toxisch sind, hat das große Reichweitenverluste für das Direktmarketing zur Folge. Viele Marketingverantwortliche treten deshalb die „Reise zurück in die Zukunft“ an – und streichen versonnen über den vor ihnen liegenden Papierstapel. Postalische Mailings haben das Potenzial den Reichweitenverlust abzufedern.

Studie: Eine Conversion Rate von knapp vier Prozent spricht für die klassischen Printmailings

Jedes siebte deutsche Unternehmen nutzt adressierte Mailings für das Direktmarketing, das ist eines der Ergebnisse des Dialogmarketing-Monitors 2017 der Deutschen Post. Demnach schätzen die Marketer vor allem die Möglichkeit der personalisierten Ansprache sowie die Eignung zur Kundenbindung.

Auch die Conversion Rate der klassischen Mailings kann sich durchaus sehen lassen. Die DIALOGPOST-Studie des Collaborative Marketing Clubs in Kooperation mit der Deutschen Post ergab, dass die durchschnittliche Conversion Rate bei 3,9 Prozent liegt. Vor allem Bestandskunden ließen sich hiermit aktivieren, so die Untersuchung.

So weit, so gut.

planus verortet die produktaffine Zielgruppe auf Hausebene – viel genauer geht es nicht

Und noch besser: Unternehmen, die Neukunden gewinnen möchten, Zielgruppen genau ansprechen und den Streuverlust ihrer Botschaften so gering wie möglich halten wollen, profitieren von unserer Geointelligence. Denn Zielgruppen können wir – natürlich immer datenschutzkonform!

Unsere Kollegen aus dem Geomarketing

  • analysieren räumliche Verteilungen
  • beschreiben und verorten potenzielle Kunden kartografisch
  • identifizieren werberelevante Gebiete

Nur um Missverständnissen an dieser Stelle vorzubeugen: Die räumliche Verortung bedeutet nicht, dass unsere Experten Städte oder Postleitzahlgebiete, die für die Versendung postalischer Mailings besonders geeignet sind, vorschlagen. Nein, sie verorten die produktaffine Zielgruppe hausgenau.

Unsere Kunden profitieren davon insbesondere im Rahmen ihrer Neukundenakquise - vor allem in Kombination mit den Produkten der kooperierenden Deutschen Post AG. Hier gibt es nämlich zwei verschiedene Versandoptionen:

  1. Die Verteilung auf Zustellbezirksebene („POSTAKTUELL“), d. h. alle Haushalte im Zustellbezirk der Postboten erhalten Werbung. Ein Zustellbezirk hat im Durchschnitt 700 Häuser.
  2. Die Verteilung direkt an die als affin identifizierten Häuser („POSTWURFSPEZIAL“). So lassen sich Streuverluste stark minimieren, dafür ist das Porto etwas teurer.

Die oben beschriebene Analyse der Potenzialgebiete unterstützt somit dabei, die jeweils geeignete Versandoption zu ermitteln. planus-Kunden können somit:

  • Neu- und Bestandskunden individuell ansprechen
  • Streuverluste auf ein Minimum reduzieren und so Kosten einsparen
  • höhere Aufmerksamkeit und Akzeptanz bei (potenziellen) Kunden erreichen
  • datenschutzkonform Marketing betreiben

Kürzlich hat die Fachzeitschrift HORIZIONT über eines unserer Projekte berichtet – und den Lesern so aufgezeigt, wie Geoanalyse und Geomedia ineinandergreifen. Konkret ging es dabei um einen Case für ein bekanntest Bankhaus, das geeignete Zielgruppen zum Thema Bausparen informieren wollte. Für diese Bank haben wir analysiert, wer die potenziellen Käufer von morgen sind, wo sie leben und über welche Medien man sie am besten erreicht. In dem so definierten Mediafokusgebiet haben wir einen crossmedialen Ansatz verfolgt, der auch zielgruppenspezifische Mailings beinhaltete.

Wenn auch Sie datenschutzkonform werben wollen und den Klassiker des Direktmarketings für Ihr Unternehmen einsetzen möchten, um Abmahnungen zu vermeiden und Streuverluste gering zu halten, lassen Sie sich beraten.

Ihr Ansprechpartner:

Michael Hilfert
T: +49 (0)221 99 38 57 - 55
E: michael.hilfert@planus-media.de

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