3 Fragen an: Katrin Robertson von blowUP media

von Peter Herbrand

Katrin Robertson, CEO bei blowUP media (Bildquelle: blowUP media GmbH)

Frau Robertson, Sie führen seit mehreren Jahren die internationalen Geschäfte von blowUP media, dem Spezialisten für Riesenposter. Rund 300 Standorte umfasst Ihr Portfolio. Damit betreibt blowUP media das größte Netzwerk für Riesenposter in Europa.

1. Sind internationale Kampagnen im Kommen? Wird das Geschäft internationaler?

„Länderübergreifende Kampagnen sind bei großen Marken immer mehr gefragt, dennoch tun sich viele Mediaplaner schwer, gesamteuropäische Budgets konzertiert zu verteilen. Das älteste Medium der Welt, die Außenwerbung, und insbesondere Riesenposter schaffen den leichten Brückenschlag zwischen den Werbeländern und machen es dem Mediaplaner doppelt leicht. Zum einen sind wir international aufgestellt und können daher als „one stop-shop“-Partner Premium-Standorte in den wichtigsten europäischen Metropolen anbieten, zum anderen sind Bilder grenzüberschreitend verständlich, sozusagen barrierefrei. Außerdem gilt: Bilder werden leichter und besser behalten als Texte. Viele große Marken wie Apple, Coca-Cola, Calzedonia oder Calvin Klein machen es vor, dass mit XXL-Bildern globale Markenwelten entstehen.“

2. Welche drei USPs sprechen für das Medium Riesenposter?

„Erstens: In einer informationsüberladenen Welt haben große Bilder einen entscheidenden Vorteil: sie heben Marken von der Masse ab und setzen Werbekampagnen besonders auffällig in Szene. Wir nennen dieses Prinzip „Own the Streets“, denn Riesenposter dominieren das Straßenbild und vereinnahmen die Zielgruppe, indem sie für den ultimativen Wow-Effekt sorgen. Die ATLAS-Studie belegt: Mehr als 70 Prozent der Menschen, die an einem Riesenposter vorbeikommen, nehmen dieses wahr. Zweitens: Size matters – und dies ist nachgewiesen. Die Spezialagentur Kinetic hat ein neurowissenschaftliches Projekt durchgeführt und den emotionalen Impact verschiedener OOH-Formate analysiert. Das Ergebnis: Im Vergleich zu einer 2 m² großen Werbefläche hat eine großformatige Außenwerbefläche von 100 m² 84 Prozent mehr Wirkung. Und drittens: Wenn eine Marke auf Riesenpostern präsentiert wird, dann wird diese als besonders hochwertig und begehrlich wahrgenommen. Die „Framing“-Studie unserer UK-Kollegen in Zusammenarbeit mit der Agentur Kinetic lieferte den Beweis: Eine identische Uhren-Kampagne wurde Probanden auf Riesenpostern und auf City-Light-Postern gezeigt. Die Uhr auf dem Riesenposter wurde um 60 Prozent hochwertiger eingeschätzt als auf dem CLP. Riesenposter wirken demnach wie Katalysatoren für Botschaften und bilden mit ihrem Premium-Image den perfekten Rahmen für Marken.“

3. Wie kann ich als Kunde sicher sein, dass ich meine Zielgruppe mit Riesenpostern auch erreiche?

"Wir arbeiten zielgruppenorientiert und suchen immer neue Standorte, mit denen unsere Kunden ihre Audience exakt treffen. Ob Shopping, Szene oder Business – unsere Locations überstrahlen alle anderen Medien im Umfeld und bieten Kunden die einzigartige Möglichkeit, ihre Zielgruppe komplett für sich einzunehmen. Als Star im öffentlichen Raum können Kampagnen übrigens auch ganz schnell zum Talk of the Town werden. Bilder sind heutzutage in Sekundenschnelle in den sozialen Netzwerken geteilt und können Kampagnen ins Netz verlängern. So postete zum Beispiel Top-Model Bella Hadid ihr Riesenposter-Motiv von Calvin Klein in Barcelona an ihre 7,7 Mio. Instagram Follower. Es gab 317.000 Likes und 1.673 Kommentare. Riesenposter haben aufgrund ihrer Größe das Potential, Kampagnen zu boosten und durch virale Effekte „Earned Media“ zu erzielen."

Bildquelle: blowUP media GmbH)

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