Neuer Geschäftsleiter – Drei Fragen an Holger Walsch

von Peter Herbrand

Holger Walsch ist neu bei planus media. Der 40-Jährige kommt von Kinetic Worldwide Germany, verstärkt die planus-Führungsebene und leitet von nun an abteilungsübergreifend unser operatives Geschäft. Walsch berichtet somit direkt an die Geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Bathelt und Gerd Himmels. In diesem Beitrag beantwortet er drei Fragen zu seiner Person und den zukünftigen Herausforderungen der Out-of-Home-Branche.

Sein Fokus liegt auf der digitalen Transformation und Programmatic Buying

Unser neuer Geschäftsleiter war bei Kinetic seit 2005 in verschiedenen Positionen tätig: Er betreute Kunden wie die Deutsche Telekom, Coca-Cola und Ritter Sport. Seit 2016 gehörte er als Managing Partner zur Geschäftsführung und verantwortete den Bereich Consulting.

Jetzt ist Holger Walsch zu uns nach Köln gewechselt. Seine Aufgaben sind so vielfältig wie spannend: Neben der Prozessoptimierung im laufenden Bestandskundengeschäft sowie dem damit verbundenen Ausbau neuer Geschäftsfelder liegt sein Fokus auf der digitalen Transformation von OOH, dem weiter zunehmenden Einsatz von Daten und Programmatic Buying.

Hier unsere drei Fragen an Holger:

planus-Redaktion: Worauf freust du dich ganz besonders hier bei uns?

Holger: Es klingt vielleicht ein wenig lapidar. Aber in erster Linie freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit einem engagierten und erfahrenen Team, das genau wie ich die Bedürfnisse des Kunden bzw. seine Kampagnenziele und Zielgruppen in den Mittelpunkt stellt.

Darüber hinaus bin ich begeistert von den tiefgreifenden Geomarketing-Lösungen von planus, da sie viel Potential für intelligente und effiziente Kommunikationslösungen in Kundenprojekten bieten.

Gleichzeitig gilt es natürlich, sich fortwährend weiterzuentwickeln und Trends zu setzen. Sprich: den Markt aktiv mitzugestalten und nicht vom Markt getrieben zu werden. Und glaubt mir: Darauf freue ich mich wirklich sehr!

Wie beurteilst du die aktuellen Herausforderungen der OOH-Branche?

Die Entwicklung von DOOH hat den OOH-Markt in den zurückliegenden Jahren besonders geprägt. Zu Erinnerung: Vor 15 Jahren haftete der Branche noch der Ruf an, die Qualität von Plakatflächen sei nicht gut. Heute hat sich das im positiven Sinn komplett gewandelt. Die aktuelle Herausforderung ist also, mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung Schritt zu halten und relevante Use Cases im Bereich „Programmatic DOOH“ zu generieren.

Darüber hinaus gilt es, eine valide Leistungswährung für DOOH im Markt zu etablieren, zukünftig idealerweise über Echtzeitfrequenzmessungen. Hier gibt es schließlich erfolgversprechende Ansätze beim Digital Media Institute.

Zu Guter Letzt sollten wir aber auch das klassische Plakat nicht vernachlässigen, denn nach wie vor handelt es sich hier um das letzte echte Massenmedium.

Und wenn du mal nicht über „Programmatic DOOH“ oder eine Leistungswährung für DOOH nachdenkst, was machst du dann?

(lacht) Ein perfekter Ausgleich ist meine Familie. Nach Feierabend ist es für mich in erster Linie wichtig, Zeit mit meiner Frau und meinen beiden Kindern zu verbringen. Wenn ich es dann noch zeitlich einrichten kann, regelmäßig Sport zu treiben, brauche ich eigentlich nicht viel mehr zum Glück.

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