Erfolgsjahr 2017: Out-of-Home knackt 2 Milliarden Euro Grenze

von Peter Herbrand

Quelle: Wall AG
  • Signifikantes Wachstum seit 16 Jahren
  • Hohe Wachstumsdynamik im Vergleich zum Durchschnitt des Gesamtmarkts
  • Bruttowerbeumsatz in 2017: mehr als 2 Milliarden Euro

Die guten Nachrichten zum Werbemedium Out-of-Home reißen nicht ab. Aktuelle Daten von Nielsen, die der Fachverband Außenwerbung (FAW) jetzt vorstellt, bestätigen die positive Entwicklung – und das in verschiedenen Bereichen. Wir dokumentieren die Ergebnisse im Folgenden.

Das überdurchschnittliche Plus bestätigt die hohe Wachstumsdynamik der Gattung Außenwerbung

Im Jahr 2017 konnte die Außenwerbung erstmals in ihrer Geschichte eine besondere Höchstmarke knacken, die Zwei Milliarden-Grenze: Nach den vorliegenden Daten zum Bruttowerbeumsatz setzte die Branche nämlich 2.124.689 Euro um.

Das ist ein Plus zum Vorjahr von ordentlichen sieben Prozent.

Zum Vergleich: Der durchschnittliche Zuwachs des Gesamtwerbemarktes liegt bei knapp zwei Prozent. OOH konnte somit überdurchschnittlich zulegen und die hohe Wachstumsdynamik bestätigen.

Anteil am Gesamtwerbemarkt liegt 2017 bei knapp unter sieben Prozent

Damit rückt eine weitere, wichtige Marke in greifbare Nähe – und zwar beim Marktanteil. Nachdem OOH seit nunmehr 16 Jahren (!) ein signifikantes Wachstum des Umsatzes vorweisen kann, liegt der Marktanteil der OOH-Medien im Gesamtwerbemarkt mittlerweile bei 6,7 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist es alles andere als unwahrscheinlich, dass die 7-Prozent-Marke in diesem Jahr geknackt wird.

Das Wachstum beim Marktanteil ist bemerkenswert, insbesondere, wenn man die Vergleichsdaten von vor zehn Jahren hinzuzieht. Im Jahr 2007 lag der Anteil der OOH-Medien am Gesamtwerbemarkt schließlich nur bei 3,7 Prozent.

Im selben Zeitraum wuchs der Bruttoumsatz der Außenwerbung um 172 Prozent. Und auch hier ist wieder der Vergleich mit dem Gesamtmarkt interessant. Der wuchs in den vergangenen zehn Jahren lediglich um 53 Prozent.

"Das Wachstum von Out-of-Home ist kein Hype, sondern ein dauerhafter Trend im Medienmarkt."

Jochen C. Gutzeit Geschäftsführer Fachverbands Außenwerbung

So gut wie die Datenlage ist auch die Laune des Geschäftsführers des Fachverbands Außenwerbung, Jochen C. Gutzeit. Die Ergebnisse interpretiert er folgendermaßen: „Das Wachstum von Out-of-Home ist kein Hype, sondern ein dauerhafter Trend im Medienmarkt.“

Er ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Hohe Reichweiten auf der einen, genaue Zielgruppenaussteuerung auf der anderen Seite sind zentrale Argumente für unser Medium. Hinzu kommen interessante Optionen zur Konvergenz, insbesondere mit Mobile, sowie die rasch zunehmende Digitalisierung. Dies alles macht OOH attraktiv für nahezu jeden Werbekunden.“

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