Plakatkampagne mit klarer Botschaft - Von wegen alles Müll! Coca-Cola lädt zum Recycling ein

Coca-Cola macht die Welle für ein wichtiges Umweltthema

Das Logo, die Farbe und der Dynamic Ribbon sind weltbekannt. Jetzt steht dieses Trio gemeinsam für mehr Verantwortung durch Mülltrennung und Recycling. Die Motive der Plakatkampagne sind einfach gehalten, ihre wichtige Aussage wird damit umso deutlicher.

Zu sehen ist neben dem bekannten Coca-Cola-Rot vor allem der Dynamic Ribbon – allerdings nicht als Teil der Wortmarke, sondern eigenständig. Am rechten Ende läuft die Welle nicht einfach aus dem Bild, sondern ist hier um eine stilisierte Hand ergänzt. Die zeigt auf reale Abfalleimer, die zur Mülltrennung geeignet sind. Die Inszenierung soll die Aufmerksamkeit der Passanten und Betrachter auf das Thema Recycling lenken.

Die Kampagne ist außerdem auf der Happy Energy Tour, einem mehrwöchigen bulgarischen Musikevent, zu sehen, das bis in den September hinein Station in verschiedenen Städten macht. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 200.000 Besucher das Festival. Der aktuellen Coca-Cola-Kampagne dürfte allein hier schon jede Menge Aufmerksamkeit zuteilwerden.

Gut für die Umwelt: Ab 2025 möchte der Getränkehersteller alle seine Verpackungen nur noch aus recycelbaren Materialien herstellen

Bleibt nur eine Frage: Warum wirbt der Brauseproduzent statt für Erfrischungsgetränke jetzt plötzlich für Mülltrennung und Recycling? Ganz einfach: es geht ums Image. In der Vergangenheit stand der Konzern häufiger in der Kritik, weil er allein im Jahr 2017 drei Millionen Tonnen Plastik für seine Flaschen produzierte. Das ist mehr als ein Fünftel der weltweiten Produktion von PET-Flaschen. (Mehr Infos: https://www.ellenmacarthurfoundation.org/news/spring-2019-report)

Gemeinsam mit 149 weiteren Großkonzernen hat sich Coca-Cola nun dazu verpflichtet, Plastikmüll zukünftig zu vermeiden. Und zwar so: Ab 2025 will der Getränkehersteller alle seine Verpackungen nur noch aus recycelbaren Materialien herstellen. Schon heute seien 99,9 Prozent der Verpackungen in Deutschland bepfandet. So kommen sie über das Pfandsystem zurück und werden im Rahmen des Mehrwegsystems erneut befüllt.

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