planus-Wandertag 2019: Geo Intelligence auf der Apollinaris-Schleife

von Peter Herbrand

Ein aufziehendes Gewitter, Routenplanung per Faltkarte und geschockte Fleischfreunde auf der Straußenfarm. Unser traditioneller Wandertag (in Köln wird Tradition fett geschrieben und noch zweimal unterstrichen!) hätte ganz leicht zum Fiasko werden können. Wurde er aber nicht. Im Gegenteil: Die bekannte Apollinaris-Schleife absolvierten wir gewohnt gutgelaunt.

Out-of-Home mal anders: Das planus-Team läuft 13 Kilometer lang im Kreis und besucht die Höhepunkte rund um Remagen

Wenn morgens um 8 Uhr das komplette planus-Team inklusive Führungsetage in rustikaler Wanderausrüstung vor dem Büro auf einen Bus wartet, dann. Ja, dann macht in der Agenturszene der Domstadt schnell die Runde, dass das jetzt wieder der traditionelle Wandertag der planus-Crew sein muss. Vergangenen Freitag war es wieder so weit: planus on tour.

Mit dem Bus ließen wir uns zum Start unserer Tour nach Remagen bringen. Dort begaben wir uns auf einen etwa 13 Kilometer langen, in der Region äußerst beliebten, leicht bis mittelschweren Wanderweg – vorbei an der neugotischen Apollinariskirche, dem Weiher am Waldschlösschen Remagen, einer Straußenfarm und dem Hochplateau.

Routenplanung? Diesmal ganz klassisch: mit der Faltkarte

Ganz ehrlich: Unsere Exkursion stand nicht unter dem besten Stern. Im vergangenen Jahr ist unser Tourführer, dessen Name hier nicht explizit genannt werden soll, ein wenig vom Weg abgekommen. Das bescherte der gesamten Crew ein Plus von fünf Kilometern. Diesmal sollte also alles besser werden, deshalb übernahm Udo Raschendorfer, ehemaliger Geschäftsführer und noch immer Gesellschafter, die Routenplanung – mit klassischer Faltkarte.

Das nennen wir Geo Intelligence!

So erreichten wir ebenso pünktlich wie hungrig das Mittags-Catering, auf einer Straußenfarm. Und hier fuhr den Fleischfans im Team der Schreck in die Knochen: 600 Strauße tummelten sich dort – trotzdem gab es statt Straußen-Steaks „nur“ Gemüsesuppe. Ein Schreck, den einige Wandersleut mit Gerstenkaltgetränken verarbeiten mussten.

Voller Erfolg! Der erste Wandersmann entschlief in der „Ex-Vertretung“ schon vor dem Abendessen

Nach der Rast ging es dann mit bangen Blicken gen Himmel weiter auf der Apollinaris-Schleife.

Bange Blicke? Ja, denn über uns braute sich etwas zusammen, dass im Allgemeinen weniger mit Bier dafür aber mit Blitz und Donner zusammenhängt. Wir hatten für diesen Fall zwar bunte Regenponchos dabei. Glücklicherweise kamen diese aber diesmal nicht zum Einsatz. Das angekündigte Gewitter zog ein paar Kilometer entfernt an uns vorbei.

Nass wurde es später am Tag aber trotzdem. Zumindest spritzte ab und an mal etwas Rhein rein: Den Rückweg bestritten wir nämlich mit einem klassischen Ausflugsboot auf dem Rhein. Perfekt zum Ausruhen und Wetter genießen.

Zurück auf heimischem Boden galt es wieder zu Kräften zu kommen – und zwar im bekannten Lokal „Ex-Vertretung“ in der Kölner Altstadt. Und obwohl unser Trip jetzt schon wieder ein paar Tage her ist, hält sich ein Gerücht in den planus-Büros hartnäckig. Nämlich, dass ein Kollege schon vor dem Abendessen sanft entschlafen sei.

Kurz: Die planus-Tour 2019 war ein voller Erfolg. Für das kommende Jahr wird schon jetzt adäquates Kartenfaltmaterial gesichtet …

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