Studie zu OoH am Airport: Marken profitieren vom Höhenflug bei Akzeptanz und Werbewirkung

von Markus Neimeke

Werbeflächen innen und außen, große Motive an Fluggastbrücken sowie digitale Screens werden nicht nur von Fluggästen und Besuchern wahrgenommen. Sie erfahren auch eine hohe Akzeptanz bei den Zielgruppen. Das ist das zentrale Ergebnis einer großangelegten Werbewirksamkeitsstudie am Flughafen München. Dafür hat die GfK Media & Communication Research im Oktober 2018 mehr als 500 Interviews an 12 Standorten analoger sowie digitaler Medien durchgeführt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor – und gleichen einem Höhenflug.

Neben der Ermittlung spezifischer Zielgruppen standen vor allem zwei Themen im Fokus der Studienverantwortlichen:

  1. Wie steht es um die Reichweite der Werbeträger? Also, wie werden sie von Fluggästen und Besuchern des Flughafens wahrgenommen?
  2. Mit welcher Einstellung begegnen die Zielgruppen der Plakatwerbung und den Digital-Out-of-Home-Medien?

Die analogen und digitalen Werbemedien sind aufmerksamkeitsstark, genießen eine hohe Akzeptanz und stören nicht

Die Ergebnisse der Werbewirkungsstudie am Flughafen München können sich durchaus sehen lassen:

  • Die ausgewählten analogen und digitalen Werbemedien werden wahrgenommen: 70 Prozent der 515 Befragte gaben an, Kontakt mit mindestens einer Werbefläche gehabt zu haben. Bei den jungen Entscheidern (Alter: 20 bis 39 Jahre) waren das mit 76 Prozent sogar noch ein klein wenig mehr als im Durchschnitt.
  • Die Werbemedien sind aufmerksamkeitsstark und bleiben in Erinnerung: Zwei Drittel der Interviewten erinnerten sich an die analogen und digitalen Werbeflächen, die sie auf ihrem Weg passiert hatten.
  • Die Werbung ist willkommen und kein Störfaktor: 74 Prozent nahmen Werbung am Flughafen als hochwertig wahr. Sie fühlten sich von den Medien in keiner Form gestört. 63 Prozent der Befragten gaben an, dass es am Flughafen kreativere und innovativere Werbung gebe als anderswo.
  • Insbesondere digitale Screens genießen eine hohe Akzeptanz bei Flugreisenden und Besuchern: 90 Prozent gaben an, dass digitale Werbeflächen zum Ambiente des Flughafens passen. 79 Prozent meinten, sie würden ein modernes Ambiente vermitteln. 60 Prozent lobten die willkommene Abwechslung durch das wechselnde Programm aus Nachrichten, Wetter und Werbung.
  • Werbung am Flughafen stört nicht – schon gar nicht die digitalen Angebote: 81 Prozent der Befragten fühlten sich durch die digitalen Werbeangebote nicht gestört. 74 Prozent gaben an, dass sie Werbung am Flughafen generell weniger störe als anderswo.
  • Bewegtbild-Content steigert die Wahrnehmung: 79 Prozent meinten, dass Bewegtbild stärker auffalle. Damit wird ein Top-Wert bei den Digitalkonzepten erreicht.

Am Flughafen lassen sich unterschiedliche Zielgruppen effektiv aktivieren

Die Studie geht noch einen Schritt weiter und beleuchtet am Beispiel zweier Kampagnen deren Wirkung bei spezifischen Zielgruppen. Während die Imagekampagne eines Bio-Pharma-Unternehmens vor allem (ältere) Frauen adressierte, standen bei der Produktwerbung eines bekannten Uhrenherstellers primär junge, männliche Geschäftsreisende im Fokus.

Die Imagekampagne war 25 Prozent der Befragten bekannt. 30 Prozent aller weiblichen Flugreisenden konnten sich an die Motive erinnern, davon 29 Prozent der über 50-Jährigen. Die Produktkampagne für eine hochwertige Armbanduhr blieb besonders jungen Entscheidern zwischen 20 und 39 Jahren präsent (29 Prozent). Insgesamt konnten sich 27 Prozent der jüngeren Zielgruppe an die Kampagne erinnern.

Eine kurze Überblicks-Version der Werbewirkungsstudie am Flughafen München gibt es hier als PDF zum Download.

Wenn Sie sich für Werbung am Flughafen interessieren, lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten:

Markus Neimeke
Leiter Mediaplanung
T: +49 (0)221 99 38 57 - 40
E: markus.neimeke@planus-media.de

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