Studienergebnis: Out-of-Home am Point-of-Sale kommt bei deutschen Konsumenten gut an

von Peter Herbrand

Eine Großfläche auf dem Parkplatz einer REWE-Filiale (Quelle: Plakatunion)

OOH-Medien am Point-of-Sale (PoS) haben eine hohe Kontakthäufigkeit, ein äußerst positives Image und eine wichtige Funktion als Impulsgeber unmittelbar vor der konkreten Kaufentscheidung. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen „Trendanalyse 2018: Medien am POS“*, die das Institut research now im Auftrag des Fachverbands Aussenwerbung (FAW) und der Agentur outmaxx media umgesetzt hat.

Plakate sind die bekanntesten Werbemedien am PoS

Egal, ob als Plakate auf dem Parkplatz, Warentrenner, Plakate am Einkaufswagen, Bildschirmwerbung im Instore TV oder als Marktradio: 85 Prozent der Konsumenten in Deutschland sind mit OOH-Medien im und am Lebensmitteleinzelhandel vertraut. In den jüngeren Zielgruppen (18 bis 24 Jahre) geben sogar bis zu 92 Prozent der Befragten an, dass ihnen diese Werbeformate bereits aufgefallen sind.

Am bekanntesten sind demnach:

  • Plakate auf dem Parkplatz (67 Prozent)
  • Plakate am Einkaufswagen (63 Prozent)
  • Warentrenner auf dem Kassenband (53 Prozent)

Konsumenten begegnen diese Werbemedien häufig:

  • 26 Prozent gaben an, täglich mit ihnen in Kontakt zu kommen.
  • Die Hälfte der Befragten nimmt die genannten Werbeträger mehrmals pro Woche wahr.
  • 16 Prozent sagen, sie begegneten ihnen einmal pro Woche.

OOH-Medien sind wichtige Impulsgeber für die unmittelbare Kaufentscheidung

Auch das Image der OOH-Medien am PoS kann sich sehen lassen. So geben 42 Prozent der Befragten an, dass diese „informativ“ seien. 38 Prozent konstatierten, sie animierten zum Probieren und 37 Prozent der interviewten Konsumenten sehen die präsentierte Werbung als „Kaufempfehlung des Marktes“. So liefern die Medien wichtige Impulse für die Kaufentscheidung: Mehr als ein Drittel hat sich aufgrund der Werbung am Point-of-Sale zumindest schon einmal über das dort beworbene Produkt informiert. Ein weiteres Drittel hat es dann tatsächlich gekauft.

Hintergrund: Der Impuls am Point-of-Sale ist wichtig für die tatsächliche Kaufentscheidung

Lediglich 31 Prozent der befragten Verbraucher planen ihre Entscheidung für ein konkretes Produkt oder eine spezifische Marke im Vorfeld. Die überwiegende Mehrheit ist zumindest teilweise noch unentschlossen bzw. offen für neue Informationen und Einflüsse.

Weitere Ergebnisse:

  • Das bevorzugte Lebensmittelgeschäft ist meist in fünf bis zehn Minuten zu erreichen.
  • Zu den beliebtesten Zielen zählen dabei Aldi und Lidl.
  • Das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für den Einkauf ist der Pkw – als Fahrer oder Mitfahrer.
  • Rund die Hälfte der Befragten gibt pro Einkauf nicht mehr als 30 Euro aus.

 

Die Studie kann auf der Seite des FAW heruntergeladen werden.

 

*Für die „Trendanalyse 2018: Medien am Point of Sale“ wurden in der KW 29 / 2018 online 1.020 Bundesbürger online befragt.

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