Trends 2018: Daten intelligent nutzen für eine erfolgreiche Zielgruppenansprache

Happy New Year: Zum Jahresstart nimmt unser Geschäftsführer Guido Bliss im Interview mit Marconomy, dem B2B-Portal, die wichtigsten Trends 2018 für Sie unter die Lupe.

Guido, wohin geht die Reise im Marketing 2018?

„Das digitale Zeitalter hat einen beispiellosen Informationszuwachs bzw. -austausch ausgelöst. Marketer stehen in diesem Jahr vor der Herausforderung, die ihnen zur Verfügung stehenden Daten intelligent zu nutzen und sie für eine erfolgreiche und individuelle Zielgruppenansprache einzusetzen. Geodaten und die Geoanalyse spielen dabei eine wichtige Rolle, denn diese identifizieren und lokalisieren verborgene Potenziale bis auf Hausebene. Der Einsatz der verschiedenen Kommunikationskanäle und Werbemittel wird präziser und kosteneffizienter.

Unternehmen in Deutschland müssen jetzt moderne Marketing-Tools und -Prozesse einführen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Denn: Analoge und digitale Marketingprozesse werden in Zukunft enger verzahnt, der Mediamix wird sich stark verändern, die Ansprache der Geschäftskunden und Partner wird individueller und flexibler. Dadurch wird auch die Customer Relationship auf eine neue Ebene gestellt: End- oder Businesskunden stehen jetzt auf einer Stufe, jeder Kunde ist König. Zu guter Letzt tobt auch 2018 der War for talents. Hier wird sich die Gangart noch verschärfen. Wer bereits heute neue Wege in der Ansprache potenzieller Mitarbeiter geht, hat die Nase vorn.“

Welche drei großen Trends und Entwicklungen sollten Markenverantwortliche 2018 auf dem Schirm haben?

1. Multichannel: digitale und analoge OOH relevant vernetzen

Außenwerbung ist DAS Trendmedium zurzeit. Aus gutem Grund: Die regelmäßige Mobilität der Bevölkerung liegt heute bei fast 100 Prozent, wie die jetzt veröffentlichte „Trendanalyse Mobilität und Mediennutzung 2017“ des Fachverbandes Außenwerbung zeigt. 89 Prozent aller Frauen und 86 Prozent aller Männer haben Smartphone und/oder Tablet draußen immer dabei. Mehr als die Hälfte aller Probanden der neuen Trendanalyse zieht sein Smartphone unterwegs heran, um sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren, fast 30 Prozent kaufen mobil auch online ein. Die Anreize dazu kommen unter anderem durch OOH-Medien. Werbung auf Plakaten und Litfaßsäulen wie auch auf digitalen Screens im öffentlichen Raum hat jeweils etwa ein Drittel der Studienteilnehmer schon einmal animiert, weitere Informationen zu den dort beworbenen Angeboten einzuholen oder sogar zu kaufen. Für Unternehmen gilt es die Potenziale dieses Mediums zu heben. OOH lässt sich optimal einsetzen im Umfeld von Geschäftspartnern, um neue Mitarbeiter zu finden, bei der Ansprache von Entscheidern etwa am Flughafen oder Bahnhof, entlang der Messewege oder durch einen interaktiven Austausch mit dem Werbeträger. Wer hier den richtigen Mediamix findet und diese Kommunikation strategisch mit der Gesamtkommunikation des Unternehmens verzahnt, wird 2018 seine B2B- oder Endkunden gleichermaßen überzeugen und an die eigene Marke binden können.

2. Smart Data, Strategie und Content: Die drei Säulen effizienter Zielgruppenansprache

Businesskunden und Geschäftspartner gewinnen immer mehr an Bedeutung und stehen auf einer Stufe mit den Endkunden. Denn mit der richtigen Erhebung, Analyse und Verwendung von Daten kann insbesondere die Customer Relationship noch einmal deutlich optimiert werden. Strategien stehen derzeit auf dem Prüfstand. Die neue Transparenz von Zielgruppendaten ermöglicht eine viel gezieltere und effizientere Ansprache meiner Geschäftspartner. Das führt dazu, dass auch der Content einer Investitionsgütermarke flexibler und individueller ausgeliefert und die Kreation vielfältiger werden muss.

3. Simplifizierung durch automatisierte Prozesse

Jeder Mensch genießt es, wenn komplexe Prozesse und Arbeitsabläufe einfach und simpel sind, Servicetools rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Das gilt für den Otto-Normal-Verbraucher genauso wie im B2B-Geschäft. Erleichtern Sie ihrer Kundschaft die Zusammenarbeit und den Kauf durch webbasierte Tools, bzw. vernetzte Arbeitsschritte. Ein Beispiel für einen Filialisten: Stellen Sie den Händlern über Plattformen oder im Netz Werbe- und Buchungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bieten Sie Chatbots für einen schnellen Kundenservice. Oder nutzen Sie Bestellinformationen für weitere Produktempfehlungen und E-Mail-Marketing. Was bei Amazon den Endkunden erfreut, funktioniert auch in der B2B-Zusammenarbeit.

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